Samstag, 21. Februar 2015

Happy Birthday dear Sophie!

HAPPY BIRTHDAY TO YOU.HAPPY BIRTHDAY TO YOU. HAPPY BIRTHDAY DEAR SOPHIE.HAPPY BIRTHDAY TO YOU

Am Freitag, den 13. Februar, war es endlich soweit…mein Geburtstag! Am Donnerstag war meine Vorfreude auf meinen Geburtstag total gering. Von mir aus hätte auch ausfallen können. Aber als ich die ersten Geburtstagsglückwünsche gelesen haben, wurde ich immer aufgeregter. 

Als ich früh aufgestanden bin, habe ich super gute Laune gehabt und habe mir geschworen, dass mir die keiner nehmen kann.
Am 12.02. lag ein Paket auf dem Küchentresen und es war von meinen Großeltern. Da ich es schon am Donnerstag geöffnet hatte, wusste ich was drin ist (Karte, Süßes, deutsche Taschentücher, Oberteil).  Aber die Karte habe ich noch nicht aufgemacht. Als ich die Karte gelesen habe, wurde mir wieder bewusst wie wichtig mir meine Familie ist. Der Tag stand sowieso unter zwei Sternen. Der eine war ein lachender, der sich freut Geburtstag zu haben und ihn mal anders zu feiern und der andere Stern war traurig, weil man nicht wie gewohnt mit der Familie zusammensitzt.
Außerdem war es der erste Geburtstag an dem ich arbeiten musste. Also hieß es für mich ganz normal früh aufstehen und bis Abend zu arbeiten. Aber mein Arbeitstag verging recht schnell.
Vormittag, als die Kinder in der Schule waren, habe ich mit meiner Mama geskypt und es war sehr schön wenigstens mit einem Familienmitglied reden zu können! 
I love my German family!! ♥♥♥

Meine Hostmom hatte mich früh gefragt, was mein Lieblingsessen ist und dass sie dann für das Dinner Lasagne kochen wird. Darauf habe ich mich sehr gefreut, denn es war nicht die deutsche Art, sowie ich das immer mache, sondern american style. Und ich muss sagen, dass es echt sehr lecker geschmeckt hat.  Danach haben alle für mich gesungen und ich habe die Kerze von meinem Birthday-Cupcake ausgepustet. Die Cupcakes sind lecker, aber total süß...manche sind zu süß!! :D


Ich habe eigentlich nicht damit gerechnet, dass ich Geschenke bekomme, aber auf einmal kommt meine Hostmom mit einer riesigen Tüte, auf der „Happy Birthday“ draufsteht.
Ich habe die Tüte ganz langsam ausgepackt und mich über jedes Geschenk gefreut. Als ich die Geburtstagskarte gelesen habe, musste ich erst mal weinen. Da wurde mir ein zweites Mal bewusst wie sehr ich an diesem Tag meine Familie und Freunde in Deutschland vermisse. Gleichzeitig war ich glücklich diesen Tag mit meiner Gastfamilie zu verbringen.
Allgemein hat es sich angefühlt, als würde mein Geburtstag nie enden. Ich habe mich über jeden einzelnen Geburtstagsglückswunsch gefreut, egal ob er aus Deutschland, Neuseeland, den USA oder irgendwo anders herkam. Denn dieses Jahr war es sehr international!! 



Ich habe meinen Geburtstag sehr genossen und es nichts Schlimmes passiert…schließlich war es Freitag der 13.!! :D

Das habe ich von meiner Gastfamilie bekommen:

Kuscheldecke; Kleiderbügel; Kuschelsocken; Schlafanzug & eine super schöne Karte

xoxo,
Eure Sophie 



PS.: Diese Woche war nur ein Tag Schule. Am Montag war President's Day und es hat geschneit!! Dienstag und Mittwoch waren snowdays und Freitag waren die Schulen wegen der Kälte geschlossen. 


Donnerstag, 12. Februar 2015

Au Pair Training School auf Long Island (NY) - 1. Woche in den USA

Welcome to America!!


In diesem Beitrag schreibe ich über die Ankunft in New York und die Training School. Schon mal sorry, dass es wieder so lang ist, aber ich kann mich nie kurz fassen….die „Krankheit“ hatte ich schon in der Schule! :D
1.Woche in den USA
Mittwoch
Ich bin ungefähr um 16 Uhr in New York (JFK) gelandet. Wir (Paulina und ich) mussten etwa 20 - 40 Minuten warten  bis wir die Kontrolle durchquert haben. Es ist eigentlich eine ganz normale Passkontrolle. Der Unterschied zu anderen Ländern, in den ich war, ist, dass sie hier Fingerabdrücke machen und ein Foto machen. Wenn das erledigt ist, stempelt der Officer das Visum mit dem Datum, wann wir in die USA eingereist sind.
Die Koffer wurden bereits für alle Leute, die in meinem Flugzeug saßen, vom Kofferband genommen. Das finde ich ein wenig strange, weil sich dort jeder bedienen könnte und einfach einen beliebigen Koffer mitnehmen kann, ohne dass es jemand merkt. Aber meiner hat zum Glück noch da gestanden!! :D
Als nächstes mussten wir das Formular vom Zoll abgeben, dass wir im Flugzeug ausfüllen sollten. Dort gibt man an, wo man seinen Aufenthalt verbringen wird; welche Waren man mit in die USA genommen hat und den Beitrag für die Dinge, die in den USA bleiben. Als Deutscher bzw. nicht Einwohner der USA darf man nur einen Wert von 100$ als Geschenke einführen. Ich habe ungefähr 65$ für die Geschenke für meine Gastfamilie ausgegeben. Die Zettel musste man nur abgeben und konnte in Empfangshalle gehen. Dort wartete schon unser Chauffeur auf uns. Er war ziemlich lustig und die Fahrt zur Training School war echt lustig. Das Radio war an und es kam so etwas Ähnliches wie die Telefonfalle von BB Radio. Es war so lustig, wir konnten nicht mehr aufhören zu lachen. :D
Aber ich kann euch sagen, so viel Schnee wie hier liegt, habe ich schon lange nicht mehr gesehen. Als ich während der Fahrt die Schneeberge gesehen habe, war ich total froh, dass mein Flug am Montag annulliert wurde. Außerdem ist es hier richtig kalt (brrr).
Als wir in der Training School in Oakdale,NY  angekommen sind, wurde wir sehr nett von einer CC Mitarbeiterin begrüßt. Sie erklärte uns unseren Stundenplan und wie wir unsere I-94 Number bekommen (die benötige ich um ein Bankkonto zu eröffnen…eigtl. für alles). Paulina und ich waren im selben Zimmer und dort waren noch zwei andere Mädchen drin. Wir waren eine gute Mischung von der Herkunft her…eine Finnin, eine Kolumbianerin, eine Polin und eine Deutsche. So musste man immer Englisch reden!!!!
Von um 18 bis 19 Uhr gab es Dinner, es war ok…ich weiß leider nicht mehr was es gab. Von um 19 bis 21 Uhr hat ein Driver’s Licence Workshop (Führerschein) stattgefunden. Wir waren zwar so müde, aber es war echt so lustig. Der Mann, der das auch gemacht hat, hat
richtig guten Humor.
Danach bin ich aber „halbtot“ ins Bett gefallen. Ach ja das Thema Bett war auch so eine Sache, man jede einfach jede Bewegung gehört. Die haben dort keine normalen Stoffmatratzen wie wir, sondern so Matratzen, mit einem Überzug, den man auch mal abwischen kann.

Donnerstag
Ich hab es mir ja schon fast gedacht, dass so etwas kommen wird, aber wirklich dran geglaubt habe ich auch nicht. Ich hasse Jetlag!!!!!! Es ist klar, dass der Körper nicht so schnell versteht, dass man einen neuen Rhythmus hat. Also bin ich schon um kurz nach 3am aufgewacht und konnte nicht mehr einschlafen. In Deutschland war es zu diesem Zeitpunkt schon um 9Uhr. Deswegen war ich an diesem Tag sehr sehr sehr müde.
Ich bin um halb 7 aufgestanden und dann gab es ab 7 bis 7:55Uhr Frühstück.
Danach hieß es: DER ERSTE UNTERRICHTSTAG KANN BEGINNEN! Unsere Lehrerin, die wir für Donnerstag und Freitag hatten, war toll (funny and charming woman) Wir haben Workbooks bekommen, wo sehr viele Dinge über den Umgang mit den Kindern drin steht. An den beiden Unterrichtstagen sind wir die unterschiedlichen Kapitel durchgegangen und haben sie bearbeitet.
Als Lunch haben wir eine Lunchbox bekommen. Der Unterricht ging bis kurz vor um 18 Uhr, sodass wir gleich zum Dinner gehen konnten. Diesmal gab es Reis mit Hähnchen  und Frühlingsrollen. Außerdem konnte man sich Suppe, Salat und ein Dessert nehmen. It was like all you can eat :D
Heute ging es etwas zeitiger ins Bett, weil ich einfach total müde war. Aber wirklich zeitig einschlafen konnte ich auch nicht, weil ich mir mein Ipod genommen habe und dann kam ein trauriges Lied….BUMM!!!! Es war das erste Mal, dass ich etwas Heimweh hatte. Ich habe an meinen Toni gedacht und an meine Lieben, die ich zu Hause gelassen habe. Dann war ich wieder so stolz, dass ich es endlich geschafft habe, ich bin in den USA! Es ist einfach das totale Gefühlschaos. Aber das gute ist, dass man mit vielen Mädels darüber reden kann, weil sie in derselben Situation sind wie ich. Wie ich zwei Tage später erfahren habe, telefonieren sie Kolumbianer jeden Tag mit ihren Familien. Ich könnte das nicht, weil mir erst jetzt (in dieser Woche) bewusst wurde, dass ich wirklich ein Jahr hier leben werde. Aber dieses Gefühlschaos ist wieder schnell verschwunden und war wieder happy.

Freitag
Heute hatten wir bis um 6pm Unterricht, da heute der Communication Workshop war. Außerdem mussten wir heute eine Präsentation vorbereiten. Wir wurden in Gruppen aufgeteilt, so dass alle in der Gruppe Kinder in demselben Alter haben. Ich war mit 3 Kolumbianerinnen und einer Mexikanerin in einer Gruppe. Es war etwas anstrengend, weil sich die 4 in Spanisch unterhalten konnten und ich hab  nichts verstanden habe. Es war generell so, dass sich die Kolumbianer und Mexikaner in Spanisch unterhalten haben und es hat kaum einer was verstanden. :D
Im Communication Workshop ging es um eine der wichtigsten Dinge…um die Kommunikation mit der Familie, den Kindern etc. Zum Abschluss bekamen wir eine Situation von Carolyn (unsere Lehrerin), die wir einmal mit falscher Kommunikation und einmal mit der richtigen Art der Kommunikation darstellen sollten. Ich war in einer Gruppe mit Melanie (Schweiz) und Angie (Mexiko). Unsere Situation: Das Au Pair hat über s Wochenende Freunde bei sich zu Hause und die Hostmum ist der Meinung, dass die Freunde zu viel vom Essen genommen haben. Angie war die Mutter, Melanie das Au Pair und ich die Freundin. Es war einfach so lustig, wir mussten alle so lachen und wer mich genauer kennt, der weiß, wenn ich einmal anfange zu lachen, kann ich nicht mehr aufhören! Auch als wir die richtige Kommunikationsweise vorgestellt haben, konnten wir nicht aufhören zu lachen.
Am Ende hieß es zum ersten Mal Abschied nehmen, weil Carolyn nur für DO und FR unsere Lehrerin war. Sie war die beste Lehrerin, die man sich für die Woche hätte vorstellen konnte.
Am Abend sind fast alle Mädels in das Zimmer von Maria, Paulina, Alba und mir gekommen. Es war CANDY DINNER TIME. Jeder konnte spezielle Süßigkeiten aus dem Heimatland mitbringen und somit haben wir einen Süßigkeitentausch gemacht. Alle Mädels sind so cool drauf. Später haben wir noch landestypische Tänze, wie Salsa, Merengue, finnische Kalinka, Annemarie Polka) getanzt.
Da am Samstag der Trip nach New York City anstand, sind dann alle schlafen gegangen.

Samstag
Samstag war der Tag für First Aid und CPR. Unsere Lehrer waren der Mann vom Driver’s Licence Workshop und eine Krankenschwester. Die beiden waren ein super Team.  Die Zeit ist schnell verflogen und um 14 Uhr hieß es dann: NEW YORK CITY WIR KOMMEN!!!
Sonst gibt es immer eine  New York Tour mit dem Bus, aber wegen dem Wetter wurde die Tour abgesagt. Deswegen haben die Mitarbeitet beschlossen, dass wir alleine nach New York dürfen.  Wir sind mit dem Zug ungefähr 1,5 Stunden nach New York reingefahren. Es war einfach so überwältigend. Ich stand in der Stadt die niemals schläft (außer wenn eine Blizzard durch die Stadt fegt :D).
Wir haben kein festes Ziel gehabt, wir sind einfach durch New York gelaufen und sind zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten gelaufen. Darunter Times Square, Central Park, Rockefeller Plaza…
Aber es war einfach so kalt. Wir hatten uns alle warm angezogen und ich bin so Kälte ja auch eher gewöhnt, aber das war einfach eine Nummer zu kalt. Ich war froh, als ich um 8:15pm wieder im Zug zur Training School saß. Als wir wieder in der Training School angekommen sind, hieß es Sachen packen, weil wir am Sonntag nicht viel Zeit dafür haben werden.

Sonntag
Sonntag war der letzte Tag in der Training School. Früh gab es noch unsere Zertifikate, dass wir die Training School erfolgreich abgeschlossen haben. Um 9am standen schon unsere Busse bereit, die uns entweder zum Flughafen fahren oder zu dem Treffpunkt, wo uns die Familien abholen werden. Die Verabschiedung von den anderen Mädels viel schon ein wenig schwer, weil man sich schon aneinander gewöhnt hat.
Meine Reise zu meiner Familie hat mich erst durch New York, dann New Jersey, Delaware, Maryland und dann nach Virginia geführt.
Mein Treffpunkt war Tyson’s Corner. Wir waren zu früh da und deswegen mussten wir drei, die in Virginia ihre Familien haben, noch warten. Ich war ziemlich aufgeregt und angespannt. Ich wusste nicht, wie ich meine Familie begrüßen soll. Und dann kamen sie auch schon. Meine Gastmom hat mir am Freitag noch geschrieben, dass sie wohl alleine kommen wird…aber nein ÜBERRASCHUNG. Es waren alle dabei, die Mama, der Papa und die drei Kids. Die Begrüßung war sehr herzlich, sie haben mich umarmt. Die beiden Kleinen waren sehr schüchtern und wussten nicht so richtig was geschieht. Der Große hat mich mit einem High-5 begrüßt.  Dann sind wir auch schon zu meinem neuen zu Hause für 5 Tage gefahren, weil wir am 05.02. schon umgezogen sind.
Als wir im Haus angekommen sind, hat mir der Große das Haus gezeigt und die Familie hat mir mein Willkommensgeschenk gegeben. Es war so süß, dass sie was geschenkt haben.
Am Abend sind wir dann noch zum neuen Haus gefahren und es so schön, aber riesig.

In der Kiste waren: ein Hund, ein Washington D.C Shirt, Handcreme von The Body Shop, eine Schneekugel von D.C, ein Schlüsselanhänger von D.C & Süßes. Außerdem haben die Kinder mir noch was gemalt und die Eltern eine Willkommenskarte gebastelt.
                                                               

Ja das war die Woche vom 28.01. bis 01.02.15. Es tut mir echt leid, dass ich es erst jetzt veröffentliche, aber ich war jeden Tag total müde. Dann hatte ich die erste Woche im alten Haus kein Internet und der Umzug war ein bisschen stressig.
Der nächste Post wird über die ersten zwei Wochen in der Familie sein. Morgen/übermorgen gibt es vielleicht einen Specialeintrag über meinen 19. Geburtstag sein (den ich morgen feiern darf!!!) - I'm so excited

Bis dann,

Eure Sophie ♥