Mittwoch, 18. März 2015

Der Horror eines jeden Au Pair!

Ich hatte schon in vielen Blog gelesen, dass bei manchen nicht mit der Familie geklappt hat, wie man es am Anfang dachte.
Schon bevor ich in die USA geflogen bin, hatte ich große Angst, dass es mir auch so gehen würde und ich vielleicht ins Rematch muss. Aber die Angst ist schnell verflogen als in den USA angekommen bin.

Aber leider wurde die verdrängte Angst bei mir Realität. Ich musste ins Rematch gehen. Es kam für mich alles sehr überraschend.

Am Montag (02.03.15) war irgendwie alles etwas komisch. Es war Snowday und da ich Montagvormmittag ja nicht arbeiten muss, hat mir die Mom eine Nachricht geschrieben, dass sie ins Gym geht und die Kids mitnimmt und ich sollte Mittag schon mal anfangen mit Dinner kochen anfangen, falls sie noch nicht da sind. In meiner freien Zeit habe ich dann angefangen die Wäsche der Kinder zu waschen und die trockene Wäsche vom Sonntag habe ich zusammengelegt. Irgendwann gegen Mittag kam die Mom mit den Zwillingen nach Hause. Ich habe keine Ahnung wo der Große an dem Tag war. Die Mom hat dann mit den Twins Lunch gegessen (Reste vom Gym) und hat die beiden dann hoch zur nap time gebracht. Ich habe die trockene Wäsche zusammengelegt und die Chicken Soup fürs Dinner fertig gekocht. Als ich mit allem fertig war, habe ich mir selbst Lunch gemacht und hab mich danach bisschen auf die Couch gelegt.
Es war an dem Tag total komisch. Ich dachte die Mom geht erst am Nachmittag arbeiten, aber sie war an dem Tag irgendwie gar nicht arbeiten. Und ein wirklicher Arbeitstag war es für mich auch nicht, weil nur die Wäsche gemacht habe und das Dinner gekocht habe.
Gegen 4pm habe ich einen Anruf von meiner LCC bekommen und war total verwundert. Sie meinte, dass sie gleich vorbei kommt und in einigen Minuten bei mir ist. Ich war total durch den Wind, weil ich überhaupt nicht wusste, dass sie vorbei kommen wollte und dachte sie kommt wegen dem was am Sonntag war (ich hatte sehr viel geweint). Dann klingelte es auch schon an der Tür und sie war da. Wir gingen dann runter in mein Zimmer und haben geredet. Erst ging es darum, was gestern war und wie ich mich so fühle. Nach ungefähr 30 Minuten fing sie auf einmal zu sagen: "Möchtest du heute schon anfangen nach einer neuen Familie suchen oder erst einmal eine Nacht darüber schlafen?" Ich habe das erst gar nicht verstanden, was sie damit ausdrücken wollte. Dann habe ich sie gefragt, ob meine Familie ins rematch gehen möchte. Meine Welt brach etwas zusammen. Ich musste erstmal schlucken und habe angefangen zu weinen. Wir redeten dann noch weiter und ich wollte mit meinen Gasteltern noch persönlich reden, weil ich keine Gründe kannte.
Meine LCC ist dann im Haus geblieben und hat mit mir auf meine Gasteltern gewartet bis sie nach Hause kamen. Den ersten Schock hatte ich verdaut, da kam schon der nächste. Ich habe dem Großen die Tür aufgemacht und "Hi" gesagt. Er hat mich gleich gefragt: "Warum ich ihn verlassen will?" Ich habe erstmal geschluckt bevor ich ihm eine Antwort geben konnte. Ich meinte dann nur, dass ich ihn nicht verlassen will und ich das nicht entschieden habe. Er fragte es mich noch ein 2. Mal und ich habe ihm wieder das gleich geantwortet. Da wurde mir klar, dass meine Gasteltern nicht noch einen Versuch wagen wollen.
Wir konnten dann endlich reden und ich habe meine Fragen gestellt. Ich konnte es nicht verstehen, warum es auf einmal hieß: Sophie, du musst ins rematch gehen! Ich habe mir ihre Sicht angehört und dazu auch was gesagt. Ich bin so ein Mensch, wenn ich etwas wirklich will, dann stell ich meine eigenen Probleme hinten ran und verdränge es, und ziehe meine Sache durch. Ich hätte es gerne noch einmal versucht, aber von meinen Gasteltern aus sollte es keine 2. Chance für uns geben. Unsere Standpunkte wurden dann noch schriftlich festgehalten und wir mussten es auch unterschreiben.
Für mich brach eine Welt zusammen. Ich sollte dann einige Sachen für die Nacht zusammen packen und bin dann heulend in mein Zimmer runter gegangen. Ich konnte nicht mehr aufhören, ich dachte, dass ich jeden Moment zusammenbreche. Ich war total überfordert, ich habe es nicht mal richtig geschafft meine paar Sachen zusammen zu packen. Meine LCC kam runter in mein Zimmer und hat mir dann geholfen. Bevor wir zu ihr gefahren sind, habe ich mich von meiner Gastmutter und dem Großen verabschiedet. Die kleinen haben es eh nicht wirklich verstanden, wenn ich ihnen tschüss gesagt hätte. Für mich war es am wichtigsten mich vom großen zu verabschieden, weil ich ihn schon sehr ins Herz geschlossen hatte und er es verstanden, was passiert. Ich konnte nicht aufhören zu heulen. Von der Mom habe ich mich auch noch verabschiedet, was aber nicht wirklich herzlich war.
Dann bin ich mit meiner LCC nach zu ihrem Hause gefahren. In meinem Kopf sind tausend Gedanken herum geflogen (was wird meine Familie sagen, werde ich eine Familie finden, muss ich vielleicht nach Hause etc.). Ich habe es einfach nicht verstanden, warum keiner mit mir geredet hat. Ich bin ein offener Mensch, wenn ich Probleme mit jemandem habe, dann sage ich es. Wenn jemand mit mir ein Problem hat, dann kann er es mir sagen. Ich kann es leider nicht riechen, wenn etwas stört. Schließlich kann man nur etwas ändern, wenn man es weiß.
Letztendlich waren es Probleme mit der Persönlichkeit. Es hat einfach nicht richtig zwischen den Gasteltern und mir gepasst.
Am Dienstag bin ich dann nochmal mit meiner LCC ins das Haus meiner Ex-Gasteltern gefahren, um meine restlichen Sachen zu packen. Ich hätte nie gedacht, wie schnell ich mein Zeug packen kann. Der Abschied viel mir nochmal schwer, als ich mich von Dex (der Hund) verabschieden musste. Das war irgendwie mein Buddy. Zum Glück war keiner der Kinder oder Eltern zu Hause.


Im Nachhinein war es wahrscheinlich auch besser so, dass es so früh passiert ist. Ich bin um eine Erfahrung reicher und schließlich lernt man aus Fehlern.
Von Montag hatte ich zwei Wochen Zeit um eine neue Familie zu finden...es hört sich nach sehr wenig Zeit an und für ein Au Pair hört die Uhr in den zwei Wochen nicht auf zu ticken.

Im nächsten Beiträgen schreibe ich über meine Zeit im Rematch, meine neue Familie und die verbliebene Zeit in Virginia!

xoxo,
Sophie

PS.: Ich kann schon euch schon mal beruhigen. Ich muss nicht nach Hause, denn ich habe eine neue Familie gefunden! :)

Montag, 16. März 2015

Die ersten 4 Wochen als Au Pair

Welcome to Virginia! 


Endlich habe ich es auf die Reihe bekommen über die ersten 4 Wochen in meiner Gastfamilie zu berichten. Manchmal ist später eben besser als nie. Vorwarnung: Es gibt wieder viel zu lesen für Euch, obwohl es schon kurz gefasst ist. :)

1. Woche
Sonntag war Super Bowl! Für mich war das nicht so eine große Sache, weil ich die Regeln nicht verstehe und mich interessiert da nur, was in der Halbzeitpause passiert. Meine Gasteltern sind mit den Kindern zu Freunden gegangen und ich bin dann mit ihnen mit. Wir waren bis kurz nach der Halbzeitpause bei den Freunden. War echt ein halbes Konzert was Katy Perry dort abgeliefert hat.
Da ich ja erst am Sonntag in der Familie angekommen bin und total müde war, hatten sie beschlossen, dass ich am Montag ausschlafen kann. Aber so wirklich ausschlafen konnte ich auch nicht, weil ich insgesamt 2 Wochen mit Jetlag zu kämpfen hatte. Ich bin ständig aufgewacht und konnte dann natürlich nicht mehr einschlafen. Appetit hatte ich auch keinen, ich hätte den ganzen Tag ohne eine Mahlzeit auskommen können.
Die erste Woche war die Eingewöhnungswoche für mich. Das alte Au Pair war noch da und ich war sozusagen eher ein Helfer für sie. Sie hat mir alles gezeigt und ab dem 2. Tag habe ich dann schon selbst das Lunchpaket für den Großen und die Snacktasche für die Kleinen gepackt. Ich war auch immer dabei, als sie die Kleinen von der Preschool abgeholt hat oder den Großen vom Busstop. Mir wurden die Gewohnheiten für nap time/night time gezeigt, wie sie die Kids baden, was es so zu Essen gibt und wo sich so alles befindet.

Am 4. Tag (Donnerstag) war der "große Tag"...wir sind umgezogen. Oh mein Gott, so oft wie in der Woche umgezogen bin, bin ich noch nie in meinem Leben umgezogen. Erst New York, dann Fairfax und dann in das neue Haus. Zum Glück sind wir in der gleichen Stadt geblieben. Aber es war sehr interessant zu erleben wie Amerikaner umziehen. Es war noch nichts gepackt, keine Kisten..nichts. Ich dachte mir, dass kann man doch nicht an einem Tag schaffen. Und so war es dann auch. Wir hatten zwar einen Tisch, eine Couch und jeder hatte ein Bett...aber wir hatten keine Stühle, keine Küche (die Küche gab es eine Woche lang nicht!!!!!). An diesem Tag hatte auch noch mein Hostdad Geburtstag und ich durfte meinen ersten amerikanischen Geburtstag miterleben. Wir haben nur ein wenig gefeiert, Cupcakes gegessen und dann ging es auch schon ins Bett.
Am Wochenende hatte ich frei. Samstag habe ich meine Kleidung und mein ganzes anderes Zeug aus meinem Koffer ausgeräumt, weil ich nicht länger aus meinen Koffern leben wollte. Sonntag stand das erste Au Pair Meeting an. Bevor es nach Reston ging, war ich mit 3 anderen deutschen Au Pairs im Ihop. Oh mein Gott waren mein Pancakes lecker. Ich habe leider kein Foto gemacht, aber da ich gehe ich nochmal hin. Die LCC's haben eigentlich geplant, dass wir Schlittschuh laufen gehen, aber wir erstmal haben 45 Minuten auf jemanden gewartet, der letztendlich nicht mehr kam. Da kein einziger Schlittschuh fahren wollte, sind wir dann in ein Cafe gegangen, wo es eigentlich heiße Schokolade geben sollte. Ich habe es probiert, aber es war irgendwie einfach nur wie die Schokolade, die ich für den Überzug für einen Kuchen nehme. Das Au Pair Meeting war dann auch schon vorbei und ich bin mit 4 Mädels noch in den Victoria's Secret Store gegangen und habe mir mein eigenes Geburtstagsgeschenk gekauft.
Da war dann die 1. Woche in Virginia auch vorbei.

2. Woche
Ab dieser Woche begann mein Arbeitstag immer um 7:30am. Am Morgen arbeite ich nur eine Stunde. In dieser Zeit bereite ich das Frühstück für die Jungs vor und packe das Lunchpaket/Snackbag für die Schule bzw. Pre-school. Kurz nach halb 9 verlassen die Eltern das Haus. Die Mom bringt den großen zur Schule und die Kleinen werden vom Papa in die Pre-school gefahren. Bis 11:30am habe ich dann erstmal frei und kann mich entweder ausruhen oder ich beginne die Wäsche zu waschen. Ab 11:30am fange ich wieder an zu arbeiten. Da ich in der 1./2. Woche noch nicht Auto gefahren bin, hat mich das alte Au Pair überall hingefahren. Im Prinzip haben wir die ersten 2 Wochen zusammen gearbeitet. Das einzige was ich alleine gemacht habe, war den großen von der Schule abzuholen. Die Schule ist ungefähr 15 Minuten entfernt und ich habe ihn in dieser Woche zu Fuß abgeholt. Als wir   nach Hause kamen, gab es einen Snack und dann sind wir schon mit allen Kindern zu den Aktivitäten des Großen gefahren, die immer am Dienstag und Donnerstag sind. Einen Tag waren wir mit allen drei Kindern in der library.
Am Freitag war dann mein GEBURTSTAG. Da hatte ich ja schon einen extra Beitrag drüber geschrieben. Am Samstag ist das vorherige Au Pair in den Urlaub nach Kalifornien geflogen und ab dem Zeitpunkt war ich dann das Au Pair der Jungs.
Am Samstagabend durfte ich auch gleich arbeiten. Ich habe den Jungs Dinner gekocht und dann haben wir gegessen. Anschließend haben wir ein wenig gespielt, es gab ein Bad und dann ging es auch schon ins Bett (für die Kleinen). Der große durfte noch länger aufbleiben. Wir haben ein Tanzvideo gedreht und hatten viel Spaß. Für ihn ging es dann schließlich auch ins Bett. Am Sonntag hatte er Geburtstag. Am Vormittag kam die eine Schwester meiner Gastmutter und am Nachmittag kam die andere zu Besuch. Er hat die Geschenke ausgepackt und wir haben, wie an meinem Geburtstag, Cupcakes und Kuchen gegessen. Für ihn war es ein spannender Tag!
Für mich ging die 2. Woche damit auch zu Ende.


3. Woche
Am Montag war President's Day und die Geburtstagsparty vom Großen.
Es waren ungefähr 15 Kinder eingeladen und wir sind in eine Halle gefahren, wo man Kindergeburtstage und so feiern kann. Es war eine Soccerparty. Da gab es ein Fußballfeld und die größeren haben weiter hinten ihr Soccertunier gehabt und die Kleinen und nicht Beteiligten konnten entweder zuschauen oder sich im vorderen Teil beschäftigen. Für mich war es ein Arbeitstag, also ich habe mich mit den Kleinen beschäftigt. Aber das war gar nicht so einfach, weil beide immer zu Mama und Papa gerannt sind und das hat die Arbeit ziemlich schwer gemacht. In der Pause gab es Pizza und einen Geburtstagskuchen. Der war lecker, aber total süß. Danach konnten sie noch ein wenig spielen, aber nach etwa 3 Stunden sind dann alle losgefahren. Es war nämlicher heftiger Schneefall angesagt. Das war auch nicht übertrieben. Auf den Straßen ging es nur langsam voran. Manchmal sind wir mit dem Auto auch gerutscht. Aber wir sind trotzdem noch heil zu Hause angekommen.
Was am Montag noch besonders war, ich durfte endlich Auto fahren lernen. Ich bin in Deutschland noch nie Automatik gefahren und war ein kleiner Angsthase. Vorher habe ich mich mir so viele Gedanken gemacht, was alles nicht funktionieren könnte. Aber 5 Minuten auf einem leeren Parkplatz geübt und schon bin ich im großen Auto nach Hause gefahren. Seitdem durfte ich mit den Autos der Familie fahren. Dienstag und Mittwoch wurde aber leider nichts aus dem Fahren mit den Kinder, weil Snowday war. Nur am Donnerstag habe ich den Großen in die Schule gefahren, die Kleinen von der Preschool abgeholt, den Großen von der Schule abgeholt und ihn später zu deinen Aktivitäten gefahren. Am Freitag ist die Schule wieder ausgefallen, weil es zu kalt war und wohl einige Busse oder Autos nicht anspringen. So wirklich verstanden habe ich es nicht, weil wir gehen in Deutschland auch bei Wind und Wetter in die Schule. Aber ich sage mir immer: Andere Länder,andere Regeln!
Am Samstag wollte ich eigentlich zu Ikea nach Woodbridge fahren, aber daraus wurde nichts. Es hat total doll geschneit und ich hätte für den ca. 30 Minuten Weg etwa 2 Stunden oder so gebraucht, weil wenn es hier schneit, dann geht es nur schleppend voran. Ich bin dann zu Safeway, Walmart und zum Aldi gefahren. Am Nachmittag habe ich was gekocht und Abend durfte ich dann wieder arbeiten. Am Sonntag bin ich mit zwei deutschen Au Pairs, Teresa und Julia, in Kino gewesen. Und was haben wir geschaut.....50 Shades of Grey!!!!! Also ich fand den Film super, aber das Ende (ich hab das Buch nur angefangen zu lesen!! :)) Ich will nicht so lange warten bis der zweite Teil erscheint. War echt ein schöner Nachmittag mit den beiden.
Als ich ins Parkhaus gegangen bin, habe ich erstmal mein Auto nicht mehr gefunden...ich bin bestimmt 10 Minuten rumgeirrt bis mir aufgefallen ist, dass ich ne Treppe höher muss!!! ;)

4. Woche

In der Woche ist eigentlich nichts Aufregendes passiert. Das alte Au Pair ist wieder aus dem Urlaub zurück gekommen und ihre Familie war auch bei uns im Haus. War irgendwie komisch, dass sie am Ende ihres Au Pair Aufenthaltes ist und mein Jahr beginnt erst.
Am Donnerstag habe wir zusammen gesessen und ihren Abschied gefeiert. Irgendwie war es selbst für mich etwas traurig, dass sie es geht und man sich vielleicht nicht mehr wieder sieht. Jedenfalls ist sie am Freitag früh nach Hause nach Brasilien geflogen.

Am Samstag sollte ich eigentlich früh arbeiten, weil der Große regionals vom wrestling hatte und beide Elternteile ihn eigentlich begleiten wollten. Bin dann auch früh zu um 7am fertig gewesen und bin hoch gegangen um mit der Arbeit anzufangen. Da ich am Freitagabend vergessen hatte mein US-Handy mit in mein Zimmer zu nehmen, konnte ich leider nicht lesen, dass die Mom mir eine Nachricht geschrieben hatte. Ja und wie es schon zu vermuten ist, musste ich dann nicht arbeiten. Hab mir Frühstück gemacht und bin wieder runter gegangen. Habe mir dann überlegt was ich machen könnte. Erst habe ich ein wenig mit einer Freundin geskypt. Das hat euch gut getan.
Da ich langsam angefangen habe mich wie zu Hause zu fühlen, aber irgendwie noch was spezielles gefehlt hat, habe ich dann beschlossen zu Ikea zu fahren (wollte ich ja schon in der 3.Woche machen). Schnell gefragt, ob ich eins der Autos haben kann und dann habe ich mich schon auf den Weg zu Ikea gemacht. Dank dem GPS bin ich auch dort angekommen, wo ich hinwollte und konnte endlich das Zeug kaufen, sodass ich mich zu 90% sagen kann: Das ist mein zu Hause. Am Ende habe ich dann geschlagene $70 für folgendes investiert: Bettwäsche, Kissenbezüge, Wäschekorb, Bilderrahmen, Wecker, eine kleine Palme (es musste was grünes in das Zimmer), Blumentopf, Kerzenhalter etc.. Danach bin ich noch im Walmart, bei Starbucks und im Safeway gewesen.

     
Am Samstagabend musste ich wieder arbeiten und deswegen bin ich dann auch wieder nach Hause gefahren und mich dann um die Kids gekümmert.
Am Sonntag bin ich, wie letzten Sonntag, nach McLean ins Tyson's Corner Center gefahren. Letztes Mal war ich ja nur im Kino, diesmal wollte ich bisschen shoppen gehen. War in einigen Geschäften drin, aber viel gekauft habe ich nicht, weil ich generell nicht so der Shoppingtyp bin.

 
Da ich schon kurz nachdem das Center geöffnet hatte ankam, bin ich dann schon gegen frühen Nachmittag nach Hause gefahren. Hab mir dann ein verspätetes Mittagessen gemacht und da keiner zu Hause war, habe ich mich im familyroom auf die Couch gesetzt und den Fernseher angemacht. Ich habe hier in den letzten Wochen kaum TV geschaut, nur dann wenn die Kinder ihre Serien geguckt haben. Jedenfalls kam zufällig Marley&Me...da bin ich natürlich hängen geblieben, weil ich diesen Film liebe. Wer ihn kennt, weiß auch wie er endet und da bleibt kein Auge trocken. Wer mich persönlich kennt weiß, dass ich einen Hund habe, dem es nicht so gut geht. Da kamen natürlich wieder Erinnerungen hoch und ich habe wie jedes Mal, wenn ich den Film schaue, an derselben Stelle angefangen zu heulen. Ich konnte nicht mehr aufhören. Als der Film zu Ende war, bin ich in mein Zimmer gegangen und habe den Sonntagabend zum Heulabend ernannt.
In meinem Kopf sind einfach so viele Dinge gewesen..zu Hause, meine Familie, Freunde, mein Hund, Erinnerungen. Mir ging es irgendwie richtig schlecht. Bin dann auch nicht mehr hoch gegangen...Hunger hatte ich sowieso nicht und so sehen, sollte mich auch keiner. Ich muss aber dazu sagen, dass ich richtiges Heimweh nur kurz nach meiner Ankunft in der Familie gefühlt habe. Sonst komme ich eigentlich super mit der Situation klar, aber irgendwann kommt dann der Punkt, wo auch ich nicht mehr so stark sein kann.
Die 4. Woche hatte somit nicht so ein gutes Ende. 

xoxo,
Sophie

PS.: In der Zwischenzeit ist schon wieder so viel passiert und versprochen den nächsten Post gibt es spätestens am Mittwoch!

Samstag, 21. Februar 2015

Happy Birthday dear Sophie!

HAPPY BIRTHDAY TO YOU.HAPPY BIRTHDAY TO YOU. HAPPY BIRTHDAY DEAR SOPHIE.HAPPY BIRTHDAY TO YOU

Am Freitag, den 13. Februar, war es endlich soweit…mein Geburtstag! Am Donnerstag war meine Vorfreude auf meinen Geburtstag total gering. Von mir aus hätte auch ausfallen können. Aber als ich die ersten Geburtstagsglückwünsche gelesen haben, wurde ich immer aufgeregter. 

Als ich früh aufgestanden bin, habe ich super gute Laune gehabt und habe mir geschworen, dass mir die keiner nehmen kann.
Am 12.02. lag ein Paket auf dem Küchentresen und es war von meinen Großeltern. Da ich es schon am Donnerstag geöffnet hatte, wusste ich was drin ist (Karte, Süßes, deutsche Taschentücher, Oberteil).  Aber die Karte habe ich noch nicht aufgemacht. Als ich die Karte gelesen habe, wurde mir wieder bewusst wie wichtig mir meine Familie ist. Der Tag stand sowieso unter zwei Sternen. Der eine war ein lachender, der sich freut Geburtstag zu haben und ihn mal anders zu feiern und der andere Stern war traurig, weil man nicht wie gewohnt mit der Familie zusammensitzt.
Außerdem war es der erste Geburtstag an dem ich arbeiten musste. Also hieß es für mich ganz normal früh aufstehen und bis Abend zu arbeiten. Aber mein Arbeitstag verging recht schnell.
Vormittag, als die Kinder in der Schule waren, habe ich mit meiner Mama geskypt und es war sehr schön wenigstens mit einem Familienmitglied reden zu können! 
I love my German family!! ♥♥♥

Meine Hostmom hatte mich früh gefragt, was mein Lieblingsessen ist und dass sie dann für das Dinner Lasagne kochen wird. Darauf habe ich mich sehr gefreut, denn es war nicht die deutsche Art, sowie ich das immer mache, sondern american style. Und ich muss sagen, dass es echt sehr lecker geschmeckt hat.  Danach haben alle für mich gesungen und ich habe die Kerze von meinem Birthday-Cupcake ausgepustet. Die Cupcakes sind lecker, aber total süß...manche sind zu süß!! :D


Ich habe eigentlich nicht damit gerechnet, dass ich Geschenke bekomme, aber auf einmal kommt meine Hostmom mit einer riesigen Tüte, auf der „Happy Birthday“ draufsteht.
Ich habe die Tüte ganz langsam ausgepackt und mich über jedes Geschenk gefreut. Als ich die Geburtstagskarte gelesen habe, musste ich erst mal weinen. Da wurde mir ein zweites Mal bewusst wie sehr ich an diesem Tag meine Familie und Freunde in Deutschland vermisse. Gleichzeitig war ich glücklich diesen Tag mit meiner Gastfamilie zu verbringen.
Allgemein hat es sich angefühlt, als würde mein Geburtstag nie enden. Ich habe mich über jeden einzelnen Geburtstagsglückswunsch gefreut, egal ob er aus Deutschland, Neuseeland, den USA oder irgendwo anders herkam. Denn dieses Jahr war es sehr international!! 



Ich habe meinen Geburtstag sehr genossen und es nichts Schlimmes passiert…schließlich war es Freitag der 13.!! :D

Das habe ich von meiner Gastfamilie bekommen:

Kuscheldecke; Kleiderbügel; Kuschelsocken; Schlafanzug & eine super schöne Karte

xoxo,
Eure Sophie 



PS.: Diese Woche war nur ein Tag Schule. Am Montag war President's Day und es hat geschneit!! Dienstag und Mittwoch waren snowdays und Freitag waren die Schulen wegen der Kälte geschlossen. 


Donnerstag, 12. Februar 2015

Au Pair Training School auf Long Island (NY) - 1. Woche in den USA

Welcome to America!!


In diesem Beitrag schreibe ich über die Ankunft in New York und die Training School. Schon mal sorry, dass es wieder so lang ist, aber ich kann mich nie kurz fassen….die „Krankheit“ hatte ich schon in der Schule! :D
1.Woche in den USA
Mittwoch
Ich bin ungefähr um 16 Uhr in New York (JFK) gelandet. Wir (Paulina und ich) mussten etwa 20 - 40 Minuten warten  bis wir die Kontrolle durchquert haben. Es ist eigentlich eine ganz normale Passkontrolle. Der Unterschied zu anderen Ländern, in den ich war, ist, dass sie hier Fingerabdrücke machen und ein Foto machen. Wenn das erledigt ist, stempelt der Officer das Visum mit dem Datum, wann wir in die USA eingereist sind.
Die Koffer wurden bereits für alle Leute, die in meinem Flugzeug saßen, vom Kofferband genommen. Das finde ich ein wenig strange, weil sich dort jeder bedienen könnte und einfach einen beliebigen Koffer mitnehmen kann, ohne dass es jemand merkt. Aber meiner hat zum Glück noch da gestanden!! :D
Als nächstes mussten wir das Formular vom Zoll abgeben, dass wir im Flugzeug ausfüllen sollten. Dort gibt man an, wo man seinen Aufenthalt verbringen wird; welche Waren man mit in die USA genommen hat und den Beitrag für die Dinge, die in den USA bleiben. Als Deutscher bzw. nicht Einwohner der USA darf man nur einen Wert von 100$ als Geschenke einführen. Ich habe ungefähr 65$ für die Geschenke für meine Gastfamilie ausgegeben. Die Zettel musste man nur abgeben und konnte in Empfangshalle gehen. Dort wartete schon unser Chauffeur auf uns. Er war ziemlich lustig und die Fahrt zur Training School war echt lustig. Das Radio war an und es kam so etwas Ähnliches wie die Telefonfalle von BB Radio. Es war so lustig, wir konnten nicht mehr aufhören zu lachen. :D
Aber ich kann euch sagen, so viel Schnee wie hier liegt, habe ich schon lange nicht mehr gesehen. Als ich während der Fahrt die Schneeberge gesehen habe, war ich total froh, dass mein Flug am Montag annulliert wurde. Außerdem ist es hier richtig kalt (brrr).
Als wir in der Training School in Oakdale,NY  angekommen sind, wurde wir sehr nett von einer CC Mitarbeiterin begrüßt. Sie erklärte uns unseren Stundenplan und wie wir unsere I-94 Number bekommen (die benötige ich um ein Bankkonto zu eröffnen…eigtl. für alles). Paulina und ich waren im selben Zimmer und dort waren noch zwei andere Mädchen drin. Wir waren eine gute Mischung von der Herkunft her…eine Finnin, eine Kolumbianerin, eine Polin und eine Deutsche. So musste man immer Englisch reden!!!!
Von um 18 bis 19 Uhr gab es Dinner, es war ok…ich weiß leider nicht mehr was es gab. Von um 19 bis 21 Uhr hat ein Driver’s Licence Workshop (Führerschein) stattgefunden. Wir waren zwar so müde, aber es war echt so lustig. Der Mann, der das auch gemacht hat, hat
richtig guten Humor.
Danach bin ich aber „halbtot“ ins Bett gefallen. Ach ja das Thema Bett war auch so eine Sache, man jede einfach jede Bewegung gehört. Die haben dort keine normalen Stoffmatratzen wie wir, sondern so Matratzen, mit einem Überzug, den man auch mal abwischen kann.

Donnerstag
Ich hab es mir ja schon fast gedacht, dass so etwas kommen wird, aber wirklich dran geglaubt habe ich auch nicht. Ich hasse Jetlag!!!!!! Es ist klar, dass der Körper nicht so schnell versteht, dass man einen neuen Rhythmus hat. Also bin ich schon um kurz nach 3am aufgewacht und konnte nicht mehr einschlafen. In Deutschland war es zu diesem Zeitpunkt schon um 9Uhr. Deswegen war ich an diesem Tag sehr sehr sehr müde.
Ich bin um halb 7 aufgestanden und dann gab es ab 7 bis 7:55Uhr Frühstück.
Danach hieß es: DER ERSTE UNTERRICHTSTAG KANN BEGINNEN! Unsere Lehrerin, die wir für Donnerstag und Freitag hatten, war toll (funny and charming woman) Wir haben Workbooks bekommen, wo sehr viele Dinge über den Umgang mit den Kindern drin steht. An den beiden Unterrichtstagen sind wir die unterschiedlichen Kapitel durchgegangen und haben sie bearbeitet.
Als Lunch haben wir eine Lunchbox bekommen. Der Unterricht ging bis kurz vor um 18 Uhr, sodass wir gleich zum Dinner gehen konnten. Diesmal gab es Reis mit Hähnchen  und Frühlingsrollen. Außerdem konnte man sich Suppe, Salat und ein Dessert nehmen. It was like all you can eat :D
Heute ging es etwas zeitiger ins Bett, weil ich einfach total müde war. Aber wirklich zeitig einschlafen konnte ich auch nicht, weil ich mir mein Ipod genommen habe und dann kam ein trauriges Lied….BUMM!!!! Es war das erste Mal, dass ich etwas Heimweh hatte. Ich habe an meinen Toni gedacht und an meine Lieben, die ich zu Hause gelassen habe. Dann war ich wieder so stolz, dass ich es endlich geschafft habe, ich bin in den USA! Es ist einfach das totale Gefühlschaos. Aber das gute ist, dass man mit vielen Mädels darüber reden kann, weil sie in derselben Situation sind wie ich. Wie ich zwei Tage später erfahren habe, telefonieren sie Kolumbianer jeden Tag mit ihren Familien. Ich könnte das nicht, weil mir erst jetzt (in dieser Woche) bewusst wurde, dass ich wirklich ein Jahr hier leben werde. Aber dieses Gefühlschaos ist wieder schnell verschwunden und war wieder happy.

Freitag
Heute hatten wir bis um 6pm Unterricht, da heute der Communication Workshop war. Außerdem mussten wir heute eine Präsentation vorbereiten. Wir wurden in Gruppen aufgeteilt, so dass alle in der Gruppe Kinder in demselben Alter haben. Ich war mit 3 Kolumbianerinnen und einer Mexikanerin in einer Gruppe. Es war etwas anstrengend, weil sich die 4 in Spanisch unterhalten konnten und ich hab  nichts verstanden habe. Es war generell so, dass sich die Kolumbianer und Mexikaner in Spanisch unterhalten haben und es hat kaum einer was verstanden. :D
Im Communication Workshop ging es um eine der wichtigsten Dinge…um die Kommunikation mit der Familie, den Kindern etc. Zum Abschluss bekamen wir eine Situation von Carolyn (unsere Lehrerin), die wir einmal mit falscher Kommunikation und einmal mit der richtigen Art der Kommunikation darstellen sollten. Ich war in einer Gruppe mit Melanie (Schweiz) und Angie (Mexiko). Unsere Situation: Das Au Pair hat über s Wochenende Freunde bei sich zu Hause und die Hostmum ist der Meinung, dass die Freunde zu viel vom Essen genommen haben. Angie war die Mutter, Melanie das Au Pair und ich die Freundin. Es war einfach so lustig, wir mussten alle so lachen und wer mich genauer kennt, der weiß, wenn ich einmal anfange zu lachen, kann ich nicht mehr aufhören! Auch als wir die richtige Kommunikationsweise vorgestellt haben, konnten wir nicht aufhören zu lachen.
Am Ende hieß es zum ersten Mal Abschied nehmen, weil Carolyn nur für DO und FR unsere Lehrerin war. Sie war die beste Lehrerin, die man sich für die Woche hätte vorstellen konnte.
Am Abend sind fast alle Mädels in das Zimmer von Maria, Paulina, Alba und mir gekommen. Es war CANDY DINNER TIME. Jeder konnte spezielle Süßigkeiten aus dem Heimatland mitbringen und somit haben wir einen Süßigkeitentausch gemacht. Alle Mädels sind so cool drauf. Später haben wir noch landestypische Tänze, wie Salsa, Merengue, finnische Kalinka, Annemarie Polka) getanzt.
Da am Samstag der Trip nach New York City anstand, sind dann alle schlafen gegangen.

Samstag
Samstag war der Tag für First Aid und CPR. Unsere Lehrer waren der Mann vom Driver’s Licence Workshop und eine Krankenschwester. Die beiden waren ein super Team.  Die Zeit ist schnell verflogen und um 14 Uhr hieß es dann: NEW YORK CITY WIR KOMMEN!!!
Sonst gibt es immer eine  New York Tour mit dem Bus, aber wegen dem Wetter wurde die Tour abgesagt. Deswegen haben die Mitarbeitet beschlossen, dass wir alleine nach New York dürfen.  Wir sind mit dem Zug ungefähr 1,5 Stunden nach New York reingefahren. Es war einfach so überwältigend. Ich stand in der Stadt die niemals schläft (außer wenn eine Blizzard durch die Stadt fegt :D).
Wir haben kein festes Ziel gehabt, wir sind einfach durch New York gelaufen und sind zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten gelaufen. Darunter Times Square, Central Park, Rockefeller Plaza…
Aber es war einfach so kalt. Wir hatten uns alle warm angezogen und ich bin so Kälte ja auch eher gewöhnt, aber das war einfach eine Nummer zu kalt. Ich war froh, als ich um 8:15pm wieder im Zug zur Training School saß. Als wir wieder in der Training School angekommen sind, hieß es Sachen packen, weil wir am Sonntag nicht viel Zeit dafür haben werden.

Sonntag
Sonntag war der letzte Tag in der Training School. Früh gab es noch unsere Zertifikate, dass wir die Training School erfolgreich abgeschlossen haben. Um 9am standen schon unsere Busse bereit, die uns entweder zum Flughafen fahren oder zu dem Treffpunkt, wo uns die Familien abholen werden. Die Verabschiedung von den anderen Mädels viel schon ein wenig schwer, weil man sich schon aneinander gewöhnt hat.
Meine Reise zu meiner Familie hat mich erst durch New York, dann New Jersey, Delaware, Maryland und dann nach Virginia geführt.
Mein Treffpunkt war Tyson’s Corner. Wir waren zu früh da und deswegen mussten wir drei, die in Virginia ihre Familien haben, noch warten. Ich war ziemlich aufgeregt und angespannt. Ich wusste nicht, wie ich meine Familie begrüßen soll. Und dann kamen sie auch schon. Meine Gastmom hat mir am Freitag noch geschrieben, dass sie wohl alleine kommen wird…aber nein ÜBERRASCHUNG. Es waren alle dabei, die Mama, der Papa und die drei Kids. Die Begrüßung war sehr herzlich, sie haben mich umarmt. Die beiden Kleinen waren sehr schüchtern und wussten nicht so richtig was geschieht. Der Große hat mich mit einem High-5 begrüßt.  Dann sind wir auch schon zu meinem neuen zu Hause für 5 Tage gefahren, weil wir am 05.02. schon umgezogen sind.
Als wir im Haus angekommen sind, hat mir der Große das Haus gezeigt und die Familie hat mir mein Willkommensgeschenk gegeben. Es war so süß, dass sie was geschenkt haben.
Am Abend sind wir dann noch zum neuen Haus gefahren und es so schön, aber riesig.

In der Kiste waren: ein Hund, ein Washington D.C Shirt, Handcreme von The Body Shop, eine Schneekugel von D.C, ein Schlüsselanhänger von D.C & Süßes. Außerdem haben die Kinder mir noch was gemalt und die Eltern eine Willkommenskarte gebastelt.
                                                               

Ja das war die Woche vom 28.01. bis 01.02.15. Es tut mir echt leid, dass ich es erst jetzt veröffentliche, aber ich war jeden Tag total müde. Dann hatte ich die erste Woche im alten Haus kein Internet und der Umzug war ein bisschen stressig.
Der nächste Post wird über die ersten zwei Wochen in der Familie sein. Morgen/übermorgen gibt es vielleicht einen Specialeintrag über meinen 19. Geburtstag sein (den ich morgen feiern darf!!!) - I'm so excited

Bis dann,

Eure Sophie ♥

Donnerstag, 29. Januar 2015

Hektik, Stress und ein kleines Abenteuer vor dem großen Abenteuer

Hey meine Lieben!
Mit etwas Verspätung sitze ich endlich im Flugzeug nach New York. Es ist einfach ziemlich hektisch gewesen  in den letzten beiden Tagen und deswegen habe ich gestern nichts Neues geschrieben.

Am besten erkläre Euch erst mal, warum ich erst am Mittwoch in New York ankommen werde bzw. angekommen bin.  Jeder hat sicher mitbekommen, dass über New York der Blizzard „Juno“ getobt hat.

Am Sonntag hatte ich nochmal geschaut zu welchem Gate ich muss und da war noch nichts wegen einem Flugausfall zu erkennen.  Am Montag früh, kurz bevor wir zum Flughafen fahren wollten, hab ich auch nochmal schnell nachgeschaut, ob sich etwas geändert hat.
Dann kam der große Schreck: DER FLUG NACH NEW YORK (JFK) wurde gestrichen. Ihr wisst gar nicht, mit was für einem Gesicht ich vor dem Laptop saß. Ich konnte es gar nicht glauben, dass mein Flug wirklich ausfällt. Dann wurden alle hektisch und die Telefone liefen heiß. Mein Papa hat bei AirBerlin angerufen und nachgefragt, was man jetzt machen soll.
Da im Berliner Büro von Cultural Care erst ab 9 Uhr jemand zu erreichen ist, konnte ich dort erst mal nicht anrufen. Das war echt doof, weil ich überhaupt nicht wusste, was ich machen sollte.

Als es um 9 Uhr war, habe ich sofort bei Cultural Care angerufen. Dort sagte man mir, dass ich besser zum Flughafen gefahren wäre, da man dort mehr hätte machen können. Aber da ich ungefähr  1,5 Std. vom Flughafen Tegel weg wohne, konnte ich da nicht mal so schnell hinfahren. Von der netten Mitarbeiterin habe ich dann auch erfahren, dass das Mädchen, welches mit mir fliegen sollte, einen neuen Flug bekommen hat. Dieser ist jedoch schon um kurz nach 9 Uhr von Tegel nach New York geflogen (den hätte ich nie mehr geschafft). Nach diesem Anruf begann der ganze Stress. Mein Papa hat wieder bei AirBerlin angerufen und gefragt, ob der für Dienstag noch Plätze hat. Aber der war schon voll und die früheste Möglichkeit nach New York zu fliegen, war am Mittwoch. Da ich aber nicht einfach ohne die Zustimmung von Cultural Care umbuchen konnte, mussten wir das Gespräch wieder beenden.   Mittwoch war von CC aus zu spät und ich sollte der Flugfirma Druck machen. Aber das hat auch nicht geklappt.
:D 

Da meine Mama schon in Berlin war, ist sie zum Flughafen gefahren, um vielleicht mehr erreichen zu können als wir. Aber nein, sie konnte auch nichts anderes machen. Ein Mitarbeiter am Schalter sagte ihr, dass der Dienstagsflug nach New York wegen dem Schneesturm wieder nicht fliegen wird. In der Zwischenzeit hat mich CC wieder zurück gerufen und mich gebeten, den Flug am Mittwoch zu buchen (ging wieder nicht, da ich nie für den Flug nach New York nie verantwortlich  war).
Also hat mir letztendlich CC den Flug für Mittwoch gebucht und ich musste hoffen, dass dieser nicht auch noch gestrichen wird.
Aber der Wettergott meinte es gut mit mir und der Flug für Mittwoch wurde nicht abgesagt und nun sitze ich im Flieger nach New York. Im Moment sind wir gerade über Island (das Foto habe ich erst kurz vor der Ankunft in NY gemacht) und es sind noch ca. 6 Std. Flug, die vor uns liegen.

Und zum Glück bin ich nicht die einzige, die erst am Mittwoch ankommt. Von einem Mädchen, die von Frankfurt (am Montag) geflogen ist, habe ich erfahren, dass nur 30 von 160 Au Pairs in der Training School angekommen sind. Da in New York die Straßen gesperrt wurden bzw. ein Fahrverbot galt, kamen nicht mal alle Lehrer zur Training School auf Long Island.

Es ist einfach so krass, wie das alles abgelaufen ist. Ich bin einfach nur noch froh, wenn ich endlich heil in New York ankomme und die Training School erreichen.
Achso noch etwas…da ich ja erst am Mittwoch ankomme, verschiebt sich auch meine Weiterreise zu meiner Gastfamilie nach Virginia. Eigentlich fahren die Au Pairs am Freitag zu ihren Gastfamilien, aber wir werden erst am Sonntag fahren. Alle die erst am Mittwoch die Training School erreichen, bekommen Einzelunterricht. Ist zwar schade, dass ich erst am Sonntag bei meiner Family ankomme, aber es ist ja genau dieselbe Anzahl der Tage als wenn ich schon am Montag in New York gewesen wäre.
Ich weiß noch nicht genau, wann ich den nächsten Beitrag verfassen kann, aber er wird sich um den Flug und die Training School drehen.

Bis dann,
Eure Sophie ♥


PS: Das Mädchen, das angeblich den Montagsflug mit einer anderen Airline angetreten haben soll, saß neben mir. Sie kommt aus Polen und wir haben erst kurz vor der Passkontrolle in New York gemerkt, dass wir zusammen gehören. So blöd kann der Zufall manchmal sein.☺

Sonntag, 25. Januar 2015

Last day in Germany!!

Hey meine liebe Leser und Leserinnen!!

Ein letztes Mal schreibe ich einen Eintrag aus dem schönen Deutschland. In wenigen Stunde geht es nach Berlin und dann werde ich endlich nach New York fliegen.

Ich kann es immer noch nicht richtig fassen, dass es wirklich wahr ist und mein Traum von Amerika und dem Au Pair sein in Erfüllung geht. Ich freue mich auf ein spannendes Jahr in den Staaten und hoffe, dass die Zeit nicht zu schnell verfliegt. 

In den letzten Tagen habe ich die Zeit mit meinen Liebsten verbracht und konnte deswegen nicht über einige wichtige Themen berichten. Das werde ich alles nachholen und meine Seite demnächst wieder auf den neusten Stand bringen. 

Wünsche Euch allen einen schönen Start in die neue Woche und ich melde mich wieder, wenn ich in der Training School auf Long Island etwas Zeit zum Schreiben finde. ☺

Bis bald,

Eure Sophie ♡